CO2-Belastung reduzieren - Lösungsansätze
Konsequenz als einzige Option!
| Die durch Privatpersonen
und durch die Industrie verursachte CO2-Belastung
ist alarmierend. Bis vor einigen Jahren zogen
es die meisten Politiker und ein Großteil
der Bevölkerung vor, das Thema Umweltverschmutzung
nur dann als aktuell anzusehen, wenn in einem
anderen Land wieder ein Öltankerunglück
oder die Ausrottung einer weiteren Tierart aktuell
waren. Doch heute hat die bevorstehende Umweltkatastrophe
sogar Themen wie Terrorismus und Atomkrieg abgehängt.
Aus diesem Grund leisten Wissenschaftler stetig
Aufklärungsarbeit und die Politik ist bei
internationalen Konferenzen bemüht, Lösungen
zu finden. Durch den immensen wirtschaftlichen
Aufschwung der Schwellenländer wie zum
Beispiel Indien oder China und die in diesen
Ländern nicht vorhandenen ökologischen
Normen, ist es in den letzten Jahren zu einem
drastischen Anstieg des CO2-Ausstoßes
gekommen. |
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Die Politik versuchte bereits 1997 mit
dem Kyoto Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz,
Kyoto; Stadt in Japan) allgemeingültige Normen
für Schadstoffregulierungen zu finden, doch damals
wurden die Pläne von den USA und einigen anderen
Nationen nicht ratifiziert. Des Weiteren wurden den
Entwicklungs- und Schwellenländern keine strengen
Auflagen erteilt, wodurch diese während ihres wirtschaftlichen
Aufschwungs frei handeln konnten, ohne sich für
ihre extrem hohen Emissionswerte rechtfertigen zu müssen.
Die Kombination aus laxen Vertragswerken und einem permanent
ansteigenden Bevölkerungszuwachs einhergehend mit
immer größer werdendem Industriebedarf bietet
somit schlechte Voraussetzungen für den Klimaschutz.
Doch es gibt Pläne.
Möglichkeiten der Politik &
Wirtschaft
Die Politik hat verschiedene Möglichkeiten,
den CO2 ausstoßstärksten Nationen auf ökonomischer
Ebene Einhalt zu gebieten. Hierzu ist der Begriff Protektionismus
hinsichtlich umweltschonender Standortpolitik zu erklären.
Deutschland hat damit zum Beispiel die Möglichkeit,
die Einfuhr chinesischer Industrieprodukte, welche unter
umweltschädlichen Bedingungen hergestellt wurden,
durch sehr hohe Zölle zu hemmen oder sogar ganz
zu unterbinden. Außerdem haben Wirtschaftsorganisationen
wie zum Beispiel die WTO die Möglichkeit, Zuwiderhandlungen
von Schwellenländern gegen die neuen Abgasnormen
damit zu ahnden, bei der Kreditvergabe den besagten
Nationen weniger Kapital zur Verfügung zu stellen.
Durch verschiedene Druckmittel und Sanktionierungswege
wäre es also einer geschlossenen westlichen Politik
durchaus möglich, Nationen, die die Umwelt stark
belasten, zu einem Kurswechsel zu bewegen. Die Motivation
hierfür wird allerdings häufig durch Kapitaleinbußen
auf den westlichen Märkten eingedämmt.
Würden zum Beispiel weltweit die gleichen Abgasnormen
für die Automobilindustrie gelten, so würde
dies in dem bevölkerungsreichsten und damit auch
PKW-reichsten Land der Welt - China - zu starken Veränderungen,
aber auch zu einem Rückgang der ökonomischen
Stärke führen. Hier zeigt sich also, dass
nur Verzicht und Konsequenz zur Verbesserung der Lage
der Umwelt beitragen können.
Tipp für Kraftfahrer:
Wie man als Autofahrer CO2-Ausstöße verringern
und dazu noch Sprit
sparen kann, erfahren Sie auf der Homepage unseres
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Möglichkeiten im privaten Haushalt
Ebenso verhält es sich mit den Einzelpersonen
in Privathaushalten. Der Pragmatismus und die Faulheit
sind der Umwelt größter Feind. Es ist einfacher
und bequemer, Getränke in Plastikkartons zu kaufen
und wieder zu entsorgen, als die schweren und unpraktischen
Glasflaschen wieder zum Pfandautomaten zurückzutragen.
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Ein anderes Beispiel für
Privathaushalte ist der Stromverbrauch; Energiesparlampen
kosten ein Vielfaches im Vergleich zu den
günstigen 60 Watt-Glühbirnen. Doch
gerade an diesem Punkt arbeiten zur Zeit Wirtschaft
und Gesellschaft Hand in Hand.
Den Privathaushalten wird angeboten,
ihre veralteten, stromfressenden Elektrogeräte
beim Kauf eines neuen, umweltfreundlicheren
Produktes gratis entsorgen zu lassen. Diese
Aktionen sind zumeist staatlich gefördert,
sprich, werden mit steuerlichen Vorteilen
belohnt. Diese Art Umweltschutz ist die meistakzeptierte
Form von Eigeninitiative. Denn auch bei den
Privatpersonen gilt, dass nur Verzicht und
Konsequenz zu längerfristigen Erfolgen
führen können. Die Menschen können
häufiger ihr Fahrrad nutzen, was einerseits
für sie selbst gesünder ist und
andererseits auch die CO2-Emission eingrenzen
würde.
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| Enegiesparlampen:
sparsam, aber giftig |
Bei Energiesparlampen sollte man allerdings
beachten, dass bei einer nicht sachgemäßen
Entsorgung (z.B. im normalen Hausmüll) bleihaltige
Stoffe in die Umwelt gelangen können.
Außerdem bestehen viele Optionen, umweltfreundliche
Energiequellen wie Windräder, Solarzellen, Wasserenergie
oder zumindest wiederverwertbare Brennstoffe zu nutzen.
Diese Möglichkeiten werden häufig staatlich
gefördert und durch Steuervorteil für die
Bürger attraktiv gemacht. Gerade diese staatlichen
Zugeständnisse sind ein Teil deutscher Politik,
der zeigt, dass eine drohende Klimakatastrophe ernst
genommen wird. Rohstoffe sind endlich und die Gesundheit
folgender Generationen unbezahlbar, diese Argumente
sind die größte Waffe im Kampf gegen unsaubere
Luft.
Jeder kann im Kleinen etwas gegen den
stetig steigenden CO2 Ausstoß tun und selbst durch
die Kaufentscheidung die Wirtschaft zum Handeln zwingen.
Entschieden, konsequent und bereit, für sehr viel
auf etwas Luxus zu verzichten.
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