Alternative Energien
Möglichkeinen zur alternativen Energieerzeugung
Heutzutage wird der Energiebedarf durch die Ausbeutung
nicht erneuerbarer Ressourcen (Kohle, Holz) gedeckt
beziehungsweise durch die Erzeugung von Atomenergie.
Bald werden diese Ressourcen allerdings nicht mehr
vorhanden sein und es wird nach Alternativen gesucht
werden müssen. Zu den bestehen alternativen
Energieressourcen gehören die Solarenergie,
die Windkraft und die Wasserkraft. In den folgenden
Beispielen möchte ich einige davon näher
erläutern wollen.
1. Die Photovoltaik
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Photovoltaik ist besser bekannt unter dem
Begriff der Sonnenenergie (Solar- energie).
Die Sonne ist eine unerschöpfliche
Energiequelle. Die Sonnenenergie setzt in
Siliziumplatten Elektronen frei und man
gewinnt dadurch elektrische Energie. Als
Solarenergie bezeichnet man die durch Sonne
erzeugte Energie.
Die Intensität der Sonnenstrahlung,
auch als Solarkonstante bezeichnet, beträgt
an der Grenze der Atmosphäre 1,367
Kilowatt pro Quadratmeter. Durch Sonnen-
kollektoren wird die Sonnenenergie in thermische
Energie umgewandelt. Diese Nutzung der Sonnenenergie
ist die am meisten verbreitetste.
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Die Sonnenenergie ist eine regenerative Energie und
wird in vielen Ländern genutzt und in Deutschland
staatlich gefördert, wenn die getätigte
Investition bei der
Steuererklärung
entsprechend angegeben und geltend gemacht wird. Solare
Energie ist bei der Gewinnung total umweltneutral
und zählt außerdem zu einer der größten
alternativen Energiequellen.
Vorteile:
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Sie ist unbegrenzt verfügbar. |
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werden keine Treibhausgase
(CO2) und Rußpartikel freigesetzt. |
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Energieverluste werden
reduziert. |
Nachteile:
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Keine konstante Energieversorgung, da tages-
und jahreszeitenabhängig.
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Die Herstellung der
Anlagen verbraucht Chemikalien und Wasser. |
1.1. Flachkollektoren
Hiermit wird Warmwasser gewonnen. In fast allen
normalen Haushalten wird diese Energieform zur Warmwasserzubereitung
genutzt.
1.2. Wärmepumpen
für die Warmwasserzubereitung und Raumheizung
werden Wärmepumpen
genutzt. Die Wärmepumpe nimmt Wärme aus
der Luft, dem Wasser auf und pumpt diese auf eine
höhere Temperatur.
1.3. Sonnenkraftwerken
Wie im oberen Teil schon erwähnt, wird die
Sonne mit Sonnenkraftwerken in elektrischen Strom
umgewandelt. Man unterscheidet, Sonnenfarmen, Solarzellenkraftwerke
und Sonnenturmkraftwerke. Bei den Sonnenturmkraftwerken
werden Spiegel zur Sonne gerichtet. Somit werden
hohe Temperaturen erreicht. Sonnenfarmen sind beckenartige
Kollektoren, die die Sonnenstrahlen aufnehmen. An
diesen Sonnenfarmen befindet sich ein Rohr. In diesem
wird Wasser erhitzt und es kommt zu einem Wärmeaustausch.
Solarzellenkraftwerke nennt man auch photovoltaische
Stromerzeugung. Wie oben schon erwähnt werden
mit Hilfe von Siliziumplatten Elektronen frei und
es kommt zur Energiegewinnung.
2. Die Windkraft
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Wind ist eine gute und wichtige Energiequelle.
Die Luft wird in Strom durch große
Windräder umgewandelt. Der Wind bewegt
die Rotorblätter. Diese treiben einen
Generator an und Strom wird produziert.
Die Windenergie ist eine indirekte Form
der Sonnenenergie, dass heißt, dass
durch die unterschiedliche und ungleichmäßige
Einstrahlung der Sonne die Erdoberfläche
auch verschiedenartig erwärmt wird.
Ein Nachteil bei dieser alternativen Energie
ist, dass die Speicher für diese Energie
fehlen. Ebenfalls wird durch den Betrieb
der Windräder ein erheblicher Lärm
verursacht. Die Windenergie wird heute schon
für die unterschiedlichsten Zwecke
verwendet (zum Antrieb von Segelschiffen;
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Windsurfen; für Ballons). Zur Stromerzeugung
werden Windenergieanlagen genutzt. Da der Wind nicht
immer gleichmäßig ist, kann diese Energieart
nur mit anderen Energiequellen genutzt werden. Um
diese Schwankungen auszugleichen benutzt man Pumpspeicherwerke,
Druckluftspeicherwerke und Schwungradspeicher. Mit
Hilfe dieser Anlagetechniken kann die Luftmasse
in kinetische Energie umgewandelt werden. Man unterscheidet
die Kraftwerke nach der Rotorachsenstellung, ob
diese vertikal oder horizontal ist. Weiterhin nach
der Anzahl der Rotorblätter und die Art des
Generators. Bis zu den jetzigen Erforschungen ist
man sich einig, dass horizontale Rotorachsen die
am besten geeigneten sind. Rotoren wandeln die Windenergie
in mechanische Drehbewegungen um. In Windkraftanlagen
unterscheidet man asynchrone und synchrone. In diesen
unterscheidet sich die Gleichstromzufuhr.
3. Die Wasserkraft
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Das Wasser wird durch Tribunen in elektrische
Energie umgewandelt. Am Besten lässt
sich diese Art der Energiegewinnung an
schnell fließenden und wasserreichen
Flüssen anwenden. Man unterscheidet
verschiedene Turbinenarten:
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Die Kaplanturbine
dreht sich ähnlich wie ein Laufrad
einer Schiffsschraube. In einer Fallhöhe
von 10 bis 70 Meter kann diese Turbine
im Wasserstrom genutzt werden.
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Die Francistriurbine
funktioniert ähnlich wie die Kaplanturbine.
Die Fallhöhe befindet sich allerdings
bei 50 bis 800 Metern und kann somit
größere Wassermengen umwandeln.
Mit einem Gezeitenkraftwerk wird die
Ebbe und die Flut ausgenutzt. Diese
Art der Wasserkraft wird ebenfalls mit
Tribunen ermöglicht.
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Zudem unterscheidet man auch verschiedene
Arten von Wasserkraftwerken:
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Laufwasserkraftwerke
benötigen hohe Investitionskosten. Sie
können dafür aber lange genutzt werden
ohne dass sie erneuert werden müssen. Wegen
ihrer geringen Fallhöhe werden sie als
Niederdruckanlagen bezeichnet. Die Laufwasserkraftwerke
haben keine hohe Umweltbelastung und Schadstoffbelastungen
treten nicht auf.
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Speicherkraftwerke
sind vor allen Dingen an hochgelegenen Seen
geeignet. Über Druckrohrleitungen werde
den Turbinen das Wasser zugeführt. Das
Wasser muss nicht sofort genutzt werden, wie
es bei den Laufwasserkraftwerken der Fall ist.
In den Speicherkraftwerken kann es sich in einem
Becken sammeln. Bei höherem Elektrizitätsbedarf
kann dieses Wasser dann verwendet werden.
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Pumpspeicherkraftwerke
sind Kraftwerke mit denen Wasser in Speicherbecken
gepumpt wird, die höher liegen. Mit Hilfe
von elektrischen Pumpen wird bei geringem Stromverbrauch
dieser Prozess vollbracht. Das Wasser stürzt
daraufhin ins Tal und treibt dort Turbinen an,
welche mit Generatoren verbunden sind. Die Kraftwerke
müssen nicht immer genutzt werden, man
kann sie nach Bedarf benutzen.
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Gezeitenkraftwerke,
wie oben schon kurz angedeutet, produzieren
Energie aus den Gezeiten der Ebbe und Flut.
Der Nachteil dieser Kraftwerke ist, dass die
Leistungsfähigkeit mit den Gezeiten verschoben
ist und nur an wenigen Erdteilen die Voraussetzung
dafür gegeben ist.
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Wellenkraftwerke
dienen ebenfalls zur Stromerzeugung. Mit Hilfe
von Wellen wird dieses Kraftwerk betrieben.
Diese werden beispielsweise in eine Betonkammer
gelenkt, wodurch die Luft zusammengepresst wird
und somit die Turbine angetrieben wird. Die
Bewegung der Welle kann auch zur Energienutzung
genutzt werden.