Weniger CO2 durch alternative Energieformen
Welche alternativen Energieformen kommen für
Industrie und Wirschaft in Betracht?
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Der derzeitige Weltenergiebedarf
wird hauptsächlich durch nicht nachwachsende
Rohstoffe wie Öl, Gas Kohle und Holz
gedeckt. Da jedoch diese Ressourcen irgendwann
erschöpft sind, wird natürlich auch
in der Wirtschaft nach alternativen Energiemethoden
gesucht. Eine der bekanntesten Methoden zur
alternativen Energie-gewinnung ist die
Sonnen bzw. Solar Energie:
Bei der Energiegewinnung durch die Sonne,
werden durch einen Kollektor die Sonnenstrahlen
eingefangen und durch einen Akkumulator gespeichert
und als Energie wieder abgegeben. Es gibt
solarthermische Kraftwerke, in denen die Sonnenenergie
genutzt wird, um Wärme zu erzeugen. Mit
der Wärme wiederum
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wird Dampf erzeugt, dieser Dampf wiederum treibt
eine Turbine mit Generator an, der zur Stromerzeugnis
dient. Viele Architekten planen Firmen- oder Fabrikgebäudeso,
dass Sie nach Süden ausgerichtet sind und so
den größtmöglichen Teil der Sonnenstrahlen
einfangen. Durch die Solarheizung auf dem Dach wird
dann das Brauchwasser und die Heizung betrieben.
Große Wasserspeicher sorgen dafür, dass
es möglich ist, die Wärme für die
Kältere Jahreszeit zu speichern.
Die Kraft des Wassers: Während
früher die Wasserkraft meist zur Verrichtung
mechanischer Arbeiten genutzt wurde, z.B. dem Betreiben
von Mühlen, ist Wasserkraft inzwischen eine
der bedeutendsten Energiequellen. Über Laufwasser,
Pumpspeichern und Gezeitenkraftwerken wird die Energie
des Wassers genutzt, um durch die Turbinen in Wasserkraftwerken
elektrische Energie zu erzeugen.
Durch das Aufstauen und Hochpumpen des Wassers lässt
sich die Wasserkraft nicht nur fast verlustfrei
speichern sondern ist auch zur Deckung von hohem
Energiebedarf einsetzbar.
Eine weitere ökonomische Energiegewinnung
ist durch Biomasse. Biomasse entsteht
beim Verfaulen von Abfällen, sowohl in Industrie
als auch in den Privathaushalten. Bei der Biomasse
unterscheidet man zwischen organischem Abfall und
nachwachsenden Rohstoffen. Zu den nachwachsenden
Rohstoffen gehören vor allem Zucker und Stärkehaltige
Ackerfrüchte und Ölfrüchte für
die Gewinnung von Biodiesel, außerdem schnell
wachsende Baumarten als Brennstoff.
Energiegewinnung durch Wind: Die
Windenergie wird bereits seit Jahrhunderten, zum
Beispiel zum Betreiben von Windmühlen, genutzt.
Während in den Anfangszeiten lediglich die
Konzepte der Windmühlen abgewandelt wurden
um mechanische Energie und dann über einen
Generator elektrische Energie zu erzeugen, wurden
mit der Zeit durch die Weiterentwicklung der Strömungsmechanik
Windenergieanlagen gebaut. Durch die Unbeständigkeit
des Windes können die Windenergieanlagen nur
in Zusammenhang mit anderen Energiequellen genutzt
werden. Durch die Einspeisung in ein Übertragungsnetz
werden die Stromschwankungen der Windenergie ausgeglichen.
Die Nutzung der Erdwärme:
Eine weiter Möglichkeit zur Gewinnung von Energie,
ist die Nutzung der Erdwärme. Die Erdwärme
kann durch eine Wärmepumpenanlage direkt genutzt
werden oder auch durch eine Kraft Wärme Kopplung
zur Erzeugung von Strom genutzt werden. Rein theoretisch
könnte mit der Erdwärme, die in den oberen
drei Kilometern der Erdkruste ist der weltweite
Energiebedarf für 100000 Jahre gesichert sein.
Die Erdwärme steht immer zur Verfügung,
unabhängig von der Jahreszeit und dem Wetter.
Bereits die Römer haben die Geothermie zum
kochen und dem erhitzen von Wasser genutzt.
Gezeitenkraftwerke: Die Funktion
von Gezeitenkraftwerken ist ähnlich wie die
Funktion von Staudämmen. Gezeitenkraftwerke
werden an Meeresbuchten errichtet, die eine besonders
hohe Differenz zwischen Hoch und Niedrigwasserstand
haben. Durch Turbinen im Deich, die bei Flut mit
dem ankommenden Wasser gespeist werden und durch
umstellen der Rotorblätter bei Ebbe durch das
abfließende Wasser gespeist werden, gewinnt
man Energie. Auf der Erde gibt es ca. 50 geeignete
Buchten, die in wirtschaftlicher Sicht für
ein Gezeitenkraftwerk genutzt werden könnten.
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