Würden auf der politischen Bühne nicht so
viele unterschiedliche Interessen berücksichtigt
werden müssen, dann hätte man vielleicht
auch mittlerweile das ein oder andere Ergebnis verzeichnen
können. Leider ist es bisher bei vagen Ankündigungen
und Lippenbekenntnissen geblieben, die zwar die Richtung
andeuten, aber letztendlich meist wirkungslos verpuffen.Was
bedeutet das für den Verbraucher? Können
wir so weitermachen wie bisher, weil sowieso schon
längst alles zu spät ist und die Welt nicht
mehr zu retten ist? Oder ist es vielleicht erst „fünf
vor zwölf“ und wir können diesem zerstörerischen
Kreislauf gerade noch entrinnen?
Sicher ist, dass jeder Einzelne durch verantwortungsvolles
Handeln der Umwelt helfen kann. Allerdings greifen
die Maßnahmen nicht sofort und deshalb ist
es umso wichtiger, sofort zu handeln und keine weitere
wertvolle Zeit zu verschwenden. Auch sollte man
sich nicht von dem Gedanken demotivieren lassen,
das man selber doch „nur ein kleines Rädchen
im Getriebe ist“. Sicher gibt es Länder,
in denen ungebremst Millionen Tonnen von Kohlendioxid
in die Luft geblasen werden und die nicht einen
Gedanken daran verschwenden, wie sie einen Beitrag
zum Umweltschutz leisten können. Es ist allerdings
niemandem damit geholfen, wenn alle nur mit dem
Finger auf den Nächsten zeigen und jegliche
Verantwortung von sich weisen.
Neu:
Politik
Blog für Bürger
Dieses neue Politblog widmet sich
demokratisch orientierten Bürgern,
die gerne schreiben und kreative
Lösungansätze zur Politik
veröffent- lichen möchten.
Schreiben Sie einen Artikel zur
Co2-Umweltpolitik
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Die
ersten, unspektakulären Maßnahmen
fangen bereits beim einzelnen Verbraucher
an. Jeder kann seinen Beitrag zum Umweltschutz
leisten, indem er sein tägliches Verhalten
einer kritischen Prüfung unterzieht.
Die Ressourcen der Erde sind nicht unbegrenzt,
das sollte man immer im Hinterkopf haben.
Umweltbewusstes Verhalten fängt bereits
damit an, dass man nicht sinnlos Energie verschwendet
nach dem Motto „Ich muss ja einfach
nur auf den Lichtschalter drücken“.
Das beste Beispiel ist der Vergleich zwischen
einer normalen Glühbirne und einer Energiesparlampe. |
Sicher sind die Energiesparlampen im Anschaffungspreis
unattraktiver als die herkömmlichen Glühbirnen
– allerdings halten sie im Gegenzug nicht
nur länger, sondern sie verbrauchen auch deutlich
weniger Energie. Während bei der Glühbirne
ein Großteil des Stroms einfach in Wärme
verpufft und quasi die Umgebung erwärmt, erfüllt
die Energiesparlampe einfach nur ihren Zweck, ohne
nebenbei als Deckenheizung zu fungieren.
Sogar mit den alltäglichen Einkaufgewohnheiten
kann man der Umwelt helfen. Der Verbraucher sollte
im Supermarkt einfach nur auf die saisontypischen
Obst- und Gemüsewaren zurückgreifen und
nicht im Winter die importierten Erdbeeren kaufen.
Das saisontypische Obst und Gemüse stammt meist
aus der heimischen Region und hat daher keinen langen
Transportweg hinter sich, der die Umwelt unnötig
belastet. Dieser Transportweg schlägt sich
übrigens auch auf den Preis der Ware nieder,
denn kein Lieferant möchte den teuren Transport
aus der eigenen Tasche bezahlen.
Auch bei den üblichen Elektrogeräten
die heute zu jedem Haushalt gehören, wie Fernseher,
Kühl- und Gefrierschränke, Wäschetrockner
u. ä. sollte man unbedingt auf die Energieeffizienzklasse
achten. Viele der älteren Geräte sind
wahre Stromfresser und schaden so nicht nur der
Umwelt, sondern strapazieren auch das Haushaltsbudget
unnötig. Bei einer Neuanschaffung lohnt es
sich also, auf Elektrogeräte mit der Energieeffizienzklasse
A zu achten. Obwohl auch sie im Anschaffungspreis
anfangs etwas teuerer sind, rechnet es sich langfristig,
weil man einfach Strom – und damit Geld- sparen
kann und ganz nebenbei der Umwelt einen großen
Gefallen tut.
Nach oben getrieben wird der Kohlendioxid-Ausstoß
auch durch den Einsatz von Autos, Flugzeugen und
Eisenbahnen. Sicher ist es bequem, sich mit dem
Auto von A nach B zu bewegen, aber für die
kürzeren Wege kann man durchaus auch mal das
Fahrrad benutzen. Nicht nur die Umwelt dankt es
einem, sondern auch die eigene Gesundheit. Und auch
die günstigen Flugangebote sind mit einem lachenden
und einem weinenden Auge zu sehen. Sicher freut
sich jeder Urlauber über die so oft offerierten
Billigflüge, aber er sollte sich trotz allem
im Sinne der Umwelt überlegen, ob es wirklich
unbedingt der Wochenendausflug mit dem Flugzeug
sein muss, nur weil es so günstig ist.
Sicher mag sich das im ersten Moment alles anhören,
wie der berühmte Tropfen auf den heißen
Stein. Und auch die eigene Bequemlichkeit müsste
an manchen Stellen überwunden werden. Wer möchte
schon freiwillig das Auto stehen lassen oder auf
die Flugreise verzichten? Würden sich allerdings
weltweit viele Menschen ein wenig umweltbewusster
verhalten, dann würden auch diese kleinen Verhaltensänderungen
in der Gesamtsumme zu einem besseren Klima beitragen.
Bildquelle: © Lars Christensen
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